Erste Schritte

Erstelle deinen eigenen Anime-OC mit KI

Von der Idee und dem Design über den Feinschliff bis zur fertigen Animation: Begleite Lumi bei der Entstehung eines Original Characters.

Wahrscheinlich trägt jeder von uns irgendwo im Kopf einen eigenen OC mit sich herum.

Vielleicht ist es ein wortkarges Mädchen, das anderen immer heimlich hilft; vielleicht eine Magierin, die tief im Wald lebt, oder eine Mechanikerin, die durch eine futuristische Stadt streift. Möglicherweise hast du ihren Namen und ihr Aussehen längst im Kopf – und vielleicht sogar schon ein Stück ihrer Geschichte –, hast sie aber einfach noch nie gezeichnet.

OC steht für Original Character, also eine selbst erfundene Figur. Du kannst ihr Aussehen, ihren Charakter und ihre Hintergrundgeschichte frei gestalten und sie in deinen eigenen Mangas, Spielen, Geschichten oder Animationen auftreten lassen.

In diesem Artikel beginnen wir mit einer einfachen Idee und entwickeln mithilfe von KI Schritt für Schritt einen eigenen Anime-OC: Zuerst generieren wir ein Charakterbild, ergänzen dann Dreiseitenansichten und Charakterbögen, passen Details laufend an und bringen die Figur schließlich in einem Video in Bewegung. Du kannst dich an diesem Ablauf orientieren, um deine Charakter-Materialien in Arcloop zu sammeln und dort weiterzuarbeiten. Die Bilder in diesem Beispiel wurden mit GPT 2.5 in Arcloop erstellt, die Videos über die Seedance 2 Fast API generiert.

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Anime OC Maker und Generator?

Wenn du schon einmal nach Anime OC Maker oder Anime OC Generator gesucht hast, ist dir sicher aufgefallen, dass beide Begriffe oft synonym verwendet werden. Grob gesagt liegt der Fokus bei einem Generator eher darauf, aus einer Beschreibung ein Bild zu erzeugen, während ein Maker meist auch das Auswählen, Kombinieren und Anpassen umfasst.

Für unser Projekt ist das Generieren des ersten Bildes nur der Anfang. Was Lumi Schritt für Schritt näher an unsere Vorstellung bringt, sind die gezielten Entscheidungen und Anpassungen danach.

Schritt 1: Überlege dir zuerst, wer sie ist

Du musst nicht gleich eine komplette Welt entwerfen. Überlege dir zunächst drei Dinge: Wer ist sie, woran erkennt man sie auf den ersten Blick und wofür interessiert sie sich?

Lumi ist ein Geistermädchen, das nachts gerne durch die Straßen streift. Sie trägt eine schief sitzende Papierkrone und behauptet ständig, die Geisterkönigin dieser Straße zu sein – dabei erschrickt sie schon, wenn plötzlich eine Katze vor ihr auftaucht. Sie selbst hat keinen Schatten. Eines Nachts entdeckt sie auf der Straße einen Schatten, der ganz von allein umherwandert, und beschließt, ihm zu folgen, um herauszufinden, wem er gehört.

Aus dieser Idee ergibt sich fast von selbst eine Richtung für ihr Aussehen. Wir geben ihr kurzes, silberweißes Haar, mintgrüne Augen, einen lockeren fliederfarbenen Cardigan und ein weißes Kleid. Ihre Füße schweben leicht über dem Boden, während Kleidersaum und Zehenspitzen leicht durchscheinend wirken. Die Papierkrone ist ihr auffälligstes Accessoire und unterstreicht ihre Art, sich gerne ein wenig wichtigzumachen.

Diese Details müssen nicht von Anfang an bis ins Letzte ausgearbeitet sein. Ein ansprechendes Äußeres, ein paar Charakterzüge und eine kleine Sache, die sie vorhat, reichen völlig für den Start. Sobald du die ersten Bilder siehst, kommen dir vielleicht neue Ideen, die du im Nachhinein einfach ergänzen kannst.

Ein Original Character braucht zur Entstehung kein gigantisches Universum – entscheidend ist der Prozess, in dem er nach und nach Form annimmt.

Schritt 2: Das erste Charakterbild von Lumi generieren

Wenn du den Prompt für das erste Konzeptbild schreibst, nenne zuerst Rolle, Aussehen, Kleidung und Pose der Figur und beschreibe danach den gewünschten Zeichenstil. Statt zahllose Adjektive aneinanderzureihen, ist es besser, klar zu benennen, welche Details am wichtigsten sind.

Für Lumi wünschen wir uns den Look einer klassischen Charakter-Illustration: Die Linien sollen eine leicht handgezeichnete Note behalten, der Stoff der Kleidung weich wirken und der Gesichtsausdruck ihre Persönlichkeit widerspiegeln. Sie legt den Kopf leicht schief und hält mit einer Hand ihre Papierkrone fest, als würde sie sich Mühe geben, die Würde einer Geisterkönigin zu wahren.

Die folgenden Prompts sind bewusst kompakt gehalten und konzentrieren sich auf die wichtigsten Merkmale, damit du sie leicht als Vorlage nutzen und anpassen kannst. Für das erste Charakterbild kann der Prompt so aussehen:

Create a full-body anime illustration of Lumi, a young adult ghost girl with a silver-white bob, mint-green eyes and a crooked pale-yellow paper crown. She wears an oversized lavender cardigan and an ivory dress, floating barefoot with translucent hem and toe tips. She tilts her head and touches her crown, curious but trying to look dignified. Delicate pencil lines, soft watercolor, warm ivory background.

Hier ist das Konzeptbild von Lumi, das wir aus dieser Generierung ausgewählt haben.

Charakter-Konzeptbild des Geistermädchens Lumi mit kurzem silberweißem Haar, schief sitzender hellgelber Papierkrone, fliederfarbenem Cardigan und weißem Kleid, barfuß schwebend

In diesem Bild sind die Falten der Papierkrone, die weiten Ärmel des Cardigans und die Geste, mit der sie die Krone festhält, tolle Details, auf denen wir weiter aufbauen können. Der Saum des Kleides löst sich sanft auf und die Farbe an den Zehenspitzen verblasst allmählich – das Geisterhafte wirkt nicht aufdringlich, sondern insgesamt nahbar und sanft.

Auf Basis dieses Bildes gestalten wir nun weiter. Details wie die genaue Kleiderlänge oder die Form der Krone richten sich ab jetzt nach dem ausgewählten Bild, auch wenn sie im ursprünglichen Text vielleicht etwas anders standen. Der Text hilft uns am Anfang, die Idee zu formulieren; sobald wir aber ein überzeugendes Bildergebnis haben, halten wir uns an das tatsächlich gewählte Design.

Schritt 3: Aus dem Ganzkörperbild Dreiseitenansichten und Charakterbögen erstellen

Lumis erstes Konzeptbild ist bereits eine vollständige Ganzkörperansicht, auf der von der Krone bis zu den Zehenspitzen alles gut zu erkennen ist. Wir nutzen es direkt als Referenz, um Vorder-, Seiten- und Rückansicht zu ergänzen.

Wenn deine Figur später aus verschiedenen Blickwinkeln zu sehen sein soll, lohnt sich eine Dreiseitenansicht. Sie umfasst in der Regel Vorder-, Seiten- und Rückansicht und hilft dabei, die Silhouette der kurzen Haare am Hinterkopf, den Schnitt des Cardigans und den Sitz der Krone eindeutig festzulegen.

Der Prompt für die Dreiseitenansicht kann so lauten:

Using the Lumi reference, create a full-body turnaround: front, side and back, left to right. Keep her design, clothing, colors and paper crown consistent. Use relaxed hovering poses, matching proportions and aligned heights. Show each figure from crown to toes on a simple ivory background, preserving the reference's pencil and watercolor style.

Die folgende Dreiseitenansicht wurde mit dem ursprünglichen Ganzkörperbild von Lumi als Referenz generiert und zeigt von links nach rechts die Vorder-, Seiten- und Rückansicht. Für alle drei Perspektiven haben wir eine entspannte Schwebepose mit locker herabhängenden Armen gewählt, damit der Aufbau der Kleidung gut sichtbar bleibt.

Dreiseitenansicht von Lumi, von links nach rechts Vorder-, Seiten- und Rückansicht mit kurzem silberweißem Haar, Papierkrone, fliederfarbenem Cardigan und weißem Kleid

Nach dem Generieren solltest du dennoch jede Ansicht einzeln prüfen. Nur weil drei Figuren nebeneinanderstehen, heißt das noch nicht, dass das Design überall konsistent ist. Die Krone könnte ihre Form verändert haben, die Kleiderlänge in der Seitenansicht nicht stimmen oder das Haar von hinten plötzlich länger sein. Wenn dir Unstimmigkeiten auffallen, korrigiere zuerst die fehlerhafte Perspektive, bevor du das Bild als Referenz für weitere Schritte verwendest.

Auf weiteren Charakterbögen lassen sich dann Gesichtsausdrücke, Posen und Accessoires ausarbeiten. Für Lumi haben wir sechs Ausdrücke erstellt: gespielt gelassen, neugierig, selbstgefällig, erschrocken, gekränkt und fröhlich. Dasselbe Gesicht zeigt allein durch Augenbrauen, Blick, Mundwinkel und kleine Haltungsänderungen ganz unterschiedliche Facetten ihres Charakters.

Ein solcher Ausdrucksbogen lässt sich wie folgt beschreiben:

Create a 16:9 expression sheet of Lumi using the reference: composed, curious, smug, startled, sulky and laughing. Keep her identity and outfit consistent. Arrange six head-and-shoulder portraits loosely at different sizes and heights, with the laughing portrait slightly larger. Keep every face and crown visible. Soft pencil and watercolor on ivory paper, no labels.

Hier ist der ausgewählte Bogen mit den sechs Gesichtsausdrücken. Das fröhlich lachende Porträt ist etwas größer dargestellt, während die anderen Ausdrücke locker darum herum angeordnet sind – wie eine Reihe ausgebreiteter Charakterskizzen. Wenn sie in der nächsten Szene von cooler Gelassenheit in plötzliches Erstaunen kippen soll, kannst du dir hier einfach den passenden Ausdruck als Vorlage herausgreifen.

Ausdrucksbogen von Lumi mit sechs Gesichtsausdrücken – gespielt gelassen, neugierig, selbstgefällig, erschrocken, gekränkt und fröhlich – locker im Querformat angeordnet

Du musst nicht alles auf ein einziges riesiges Blatt quetschen. Gesicht, Hände und wichtige Accessoires sollten klar erkennbar bleiben. Es bringt dich meist schneller voran, Materialien gezielt für die nächste geplante Szene vorzubereiten, statt auf Vorrat unzählige Entwürfe zu erstellen, die du später gar nicht brauchst.

Natürlich kann derselbe OC auch verschiedene Outfits ausprobieren. Hier haben wir für Lumi drei Kleidungswechsel entworfen: einen weiten Schlafanzug, einen salbeigrünen Regenponcho und ein violettes Vintage-Kleid. Schnitt und Material der Kleidung ändern sich, aber Gesicht, kurzes Haar, Papierkrone und ihre schwerelose Geister-Ausstrahlung bleiben erhalten.

Create a 16:9 outfit sheet with three full-body versions of Lumi. Keep her face, silver-white bob, mint eyes, paper crown, bare feet and translucent edges consistent with the reference. Outfit 1: an ivory nightshirt and lavender shorts, curled up in a sleepy floating pose. Outfit 2: a sage-green rain cape, hood down, over a cream dress, holding the cape edges. Outfit 3: a dusty-violet vintage dress with an ivory collar and yellow ribbon, lightly lifting her skirt in greeting. Arrange the figures asymmetrically at different heights and sizes, with clear gaps. Pencil and watercolor on ivory paper.

Drei Outfit-Varianten für Lumi: Schlafanzug, grüner Regenponcho und violettes Vintage-Kleid in lockerer Anordnung

Gib beim Kleidungswechsel zuerst an, welche Merkmale unverändert bleiben, und beschreibe erst danach das neue Outfit – so verhinderst du, dass deine Figur mit jedem neuen Kleidungsstück wie ein völlig anderer Charakter aussieht.

Zum Schluss haben wir noch einen Detailbogen für Lumi erstellt. Links ist die gesamte Figur zu sehen, rechts werden Papierkrone, Ärmelbündchen, Augen und der durchscheinende Kleidersaum vergrößert dargestellt – ergänzt durch kurze englische Notizen zu den kleinen Geschichten hinter diesen Details: Die Papierkrone war ein Geschenk ihres ersten Geisterfreundes; wenn sie nervös ist, versteckt sie ihre Hände gern in den langen Ärmeln; entdeckt sie etwas Spannendes, leuchten ihre mintgrünen Augen auf; und beim Schweben lösen sich Kleidersaum und Zehenspitzen langsam in feinen Nebel auf.

Der Prompt für diesen Detailbogen kann so formuliert werden:

Create a 16:9 character detail sheet using the Lumi reference. Place her full body on the left and four close-ups on the right: paper crown, long sleeve cuff, mint eye, and fading hem and toes. Keep her design consistent. Use delicate pencil lines, soft watercolor, ivory paper and a few thin arrows. Add a simple serif title and clearly readable English notes: "LUMI"; "The little ghost queen"; "PAPER CROWN — A gift from her first ghost friend. She has worn it ever since."; "LONG SLEEVES — She hides her hands inside them whenever she feels nervous."; "MINT EYES — They brighten whenever something sparks her curiosity."; "FADING EDGES — Her hem and toes dissolve into mist as she floats." Leave enough space around each detail and note.

Englischsprachiger Charakter-Detailbogen von Lumi: links die Ganzkörperfigur, rechts Detailansichten von Papierkrone, langen Ärmeln, mintgrünen Augen sowie dem sich auflösenden Kleidersaum und den Zehenspitzen

Während man solche Anmerkungen formuliert, füllt man die Figur ganz nebenbei mit eigenen Gewohnheiten und Erlebnissen.

Schritt 4: Durch gezielte Anpassungen ihre Persönlichkeit herausarbeiten

Das erste Bild muss noch nicht perfekt sein. Wenn die grobe Richtung stimmt, nimm dir bei den Anpassungen am besten immer nur ein einzelnes Detail vor, das dir besonders wichtig ist.

Zum Beispiel soll Lumis Papierkrone so aussehen, als hätte sie sie selbst gefaltet. Falls auf einem späteren Bild plötzlich eine juwelenbesetzte Metallkrone daraus wird, kannst du gezielt nur die Krone korrigieren:

Replace only Lumi's crown with a small pale-yellow folded paper crown, matching the reference's size and tilt. Show paper creases instead of metal or gemstones. Keep the rest of the image unchanged.

Das ist nur ein Beispiel für eine Korrekturanweisung – nach der Änderung solltest du immer prüfen, ob sich nicht versehentlich auch andere Stellen verändert haben. Wenn du zu viele Dinge auf einmal änderst, lässt sich am Ende kaum noch nachvollziehen, welche Anpassung das Ergebnis tatsächlich verbessert hat.

Auch wenn du später die Szene wechselst, hilft es, Lumis Hauptmerkmale immer wieder kurz zu nennen: kurzes silberweißes Haar, mintgrüne Augen, schiefe Papierkrone, fliederfarbener Cardigan, weißes Kleid und die leicht schwebende Haltung. Konkrete Formen und Proportionen übernimmt dabei das bereits bestätigte Referenzbild – Text und Bildvorlage ergänzen sich hier gegenseitig.

Die Persönlichkeit einer Figur lässt sich wunderbar über kleine Gesten greifbar machen. Wenn Lumi sich etwa vor einer Katze erschrickt und ein Stück höher schwebt, sich dann vergewissert, dass niemand zugesehen hat, langsam wieder absinkt, ihre Krone geraderückt und so tut, als wäre nichts gewesen – dann reicht diese eine Bewegung völlig aus, um ihre kleine Schwäche fürs Cooltun zu zeigen.

Schritt 5: Ein passendes Hintergrundbild entwerfen

Sobald das Aussehen feststeht, kannst du die Figur in eine Szene setzen. Der Hintergrund muss dabei gar nicht das gesamte Bild ausfüllen – schon ein kleiner Ausschnitt ihrer Umgebung reicht aus, um sich ihre Welt vorzustellen.

Diesmal lassen wir Lumi mit baumelnden Beinen auf dem Zeiger eines alten Uhrenturms sitzen, begleitet von zwei kleinen Geistern. Die Perspektive blickt leicht von oben herab, im Hintergrund sind nur ein Teil des alten Zifferblatts und blasse Markierungen zu sehen, deren Ränder wie mit Aquarellpinselstrichen im Weißraum auslaufen. Lumi bleibt klar im Mittelpunkt, während der Hintergrund lediglich andeutet, wo sie sich befindet.

Der Prompt für diese Illustration kann so aussehen:

Using the Lumi reference, show her sitting on an old clock tower's dark iron minute hand, legs dangling, one hand touching her paper crown. View her from about 30 degrees above. Two small mint-white ghosts float near her shoulder and knees. Keep her design and translucent hem and toes. Show only a faint partial clock face and pivot behind her, with watercolor edges fading into ivory paper. Lumi stays sharp and prominent; the background is soft and sparse.

Lumi sitzt auf dem Metallzeiger eines alten Uhrenturms, begleitet von zwei kleinen Geistern, während das angedeutete Zifferblatt mit Aquarellrändern im weißen Hintergrund ausläuft

Wenn du das Szenenbild ausgewählt hast, prüfe noch einmal alle Details: Besteht die Krone weiterhin aus Papier, stimmen die Proportionen der Kleidung und sind die beiden kleinen Geister klar erkennbar? Genau diese Einzelillustration bildet den Ausgangspunkt für unsere folgenden Videos.

Wenn du die Geschichte deiner Figur in Arcloop weiterentwickeln möchtest, kannst du dort zunächst deine Charakter- und Szenenmaterialien ordnen und anschließend Schritt für Schritt die einzelnen Einstellungen umsetzen.

Schritt 6: Sie im ersten Video zum Leben erwecken

Mit einem gelungenen Szenenbild als Basis kannst du nun mit einer kleinen Bewegung starten. Wir haben die Uhrenturm-Illustration als Startbild genutzt und mit Seedance 2 Fast eine rund fünfsekündige Animation in 480p ohne Tonspur generiert. Die Bewegung konzentriert sich vor allem auf ihren Gesichtsausdruck, die Haare, den Kleidersaum und die beiden kleinen Geister an ihrer Seite.

Der kompakte englische Prompt für die fünfsekündige Animation lautet:

Animate the supplied clock-tower illustration for 5 seconds in one locked shot. Keep Lumi seated with her hands in place. She blinks once and smiles slightly; her hair and dress hem sway softly. Mist drifts around her translucent toes, and the two ghosts bob gently beside her. Keep the clock still and preserve the reference's character design, pencil lines and watercolor style. No cuts or audio.

Hier ist das generierte Video. Das Modell hat automatisch ein 3:4-Hochformat gewählt; die Originalausgabe liegt bei 560×752 Pixeln, 24 fps und einer tatsächlichen Länge von etwa 5.04 Sekunden. Wir zeigen hier die unveränderte Originaldatei des Anbieters.

Für den ersten Versuch empfiehlt es sich, Sitzpose und Kameraposition ruhig zu halten und der Szene allein über Mimik und feine Bewegungen Leben einzuhauchen. Danach haben wir dieselbe Uhrenturm-Illustration zu einem zwölfsekündigen Kurzfilm mit vier Einstellungen ausgebaut, der eine kleine Episode erzählt: Lumi wird von einem frechen kleinen Geist erschreckt, muss kurz darauf selbst lachen, rückt dann ihre Krone gerade und nimmt wieder ihre stolze Geisterköniginnen-Pose ein.

Auch hierfür haben wir Seedance 2 Fast in 480p verwendet, im Prompt aber zusätzlich die Reihenfolge der Einstellungen, Einstellungsgrößen, Aktionen und Schnitte genau vorgegeben. Der kompakte englische Prompt sieht so aus:

Create a 12-second anime video from the Lumi clock-tower illustration, using four shots with direct cuts. Preserve her design, watercolor style and the two ghosts. Shot 1 (0–3s): slightly elevated full-body shot, gentle push-in. Lumi sits on the minute hand, legs dangling, one hand on her crown, looking smug. Shot 2 (3–6s): medium close-up. One ghost approaches her cheek; she widens her eyes, flinches and holds her crown, staying seated. Shot 3 (6–9s): face close-up. She looks sulky, then relaxes into a smile. Shot 4 (9–12s): return to the opening view. She straightens her crown, lifts her chin and pretends to be dignified again as both ghosts bob beside her. Keep the clock still, the background sparse and the shot directions consistent. No text or audio.

Zuerst haben wir mit dem obigen Prompt das stumme Video mit vier Einstellungen erzeugt. Anschließend haben wir dieses Video als Referenz für eine neue Generierung mit Seedance 2 Fast in 480p und aktiviertem Ton verwendet. Hier ist der englische Prompt für die Video-zu-Video-Generierung:

Use Video 1 as the reference to generate a new 12-second watercolor anime video with synchronized sound. Preserve Lumi, her paper crown and outfit, the two ghosts, the clock setting, and the reference's four-shot progression: seated wide shot, ghost approaching and startling her, face close-up shifting from sulky to smiling, then a return to the wide shot as she adjusts her crown. Follow the reference's camera angles, motion and pacing closely. Add soft night wind, faint clock ticks, airy ghost whooshes synchronized with their movements, a brief startled gasp, and a gentle relieved giggle from Lumi. Use a quiet, delicate music-box underscore. Keep the sound warm and playful, with no spoken words or narration. Preserve the hand-drawn watercolor style and vertical composition.

Der Player zeigt die endgültige Fassung mit Ton als unveränderte Modellausgabe. Die Datei hat 560×752 Pixel bei 24 fps, dauert etwa 12,10 Sekunden und enthält eine AAC-Stereotonspur. Bild und Ton wurden gemeinsam vom Modell generiert.

Wie das Ergebnis zeigt, hat das Modell unseren Prompt zuverlässig umgesetzt und Lumis kleine Szene als Video generiert. In Arcloop kannst du für deinen Charakter ganz nach deinen Vorstellungen eigene Bilder, Texte und Videos entwerfen und generieren.

Wir haben Agent-gestütztes Design und Erstellen direkt integriert – du musst also nur deinen Ideen und deiner Inspiration freien Lauf lassen. Auch dein OC kann mit einem einzigen Satz beginnen, einem Look, der dir gefällt, oder einer Szene, die dir immer wieder durch den Kopf geht. Mach das erste Bild sichtbar, ergänze nach und nach das Design und lass deine Figur eine kleine Handlung ausführen – schon hat deine Geschichte ihren Anfang.

Für Lumi ist es eine ruhige Nacht auf dem Zeiger eines alten Uhrenturms, gemeinsam mit zwei kleinen Geistern. Wie wird die erste Szene deiner Figur aussehen?

Auch du kannst in Arcloop damit beginnen, deinen eigenen Anime-OC zu erschaffen.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen einem Anime OC Maker und einem Anime OC Generator? Ein Generator konzentriert sich vor allem darauf, aus einer Textbeschreibung ein Bild zu erzeugen. Ein Maker umfasst in der Regel auch Schritte wie das Auswählen eines Stils, das Nutzen von Referenzen und das schrittweise Anpassen. Wenn man einen vollwertigen Charakter entwickelt, greifen meist beide Ansätze ineinander.

Kann ich auch ohne Zeichenkenntnisse einen brauchbaren OC erstellen? Ja, du kannst einfach mit einer Textbeschreibung starten: Beschreibe Rolle, Aussehen und Persönlichkeit deiner Figur, generiere zuerst ein Konzeptbild, das dir gefällt, und ergänze bei Bedarf Dreiseitenansichten sowie Charakterbögen. Schau dir nach jedem Durchgang an, was noch nicht passt, und passe es Schritt für Schritt an.

Warum sieht derselbe OC beim zweiten Generieren plötzlich anders aus? KI-Modelle können Textbeschreibungen, Referenzbilder und wechselnde Perspektiven unterschiedlich interpretieren. Es hilft, bereits bestätigte Charakterbilder als Referenz zu nutzen und im Prompt klar anzugeben, welche Frisur, Kleidung und Accessoires gleich bleiben sollen. Das schränkt Abweichungen deutlich ein, ersetzt aber nicht die anschließende Kontrolle des Ergebnisses.

Welche Materialien brauche ich, um aus meinem OC ein Video zu machen? Wenn das verwendete Modell Bild-zu-Video unterstützt, reicht für den Anfang eine klare Illustration als Startbild zusammen mit einer Beschreibung einfacher Bewegungen. Soll die Figur in mehreren Szenen oder Blickwinkeln auftreten, kannst du Dreiseitenansichten und Ausdrucksbögen ergänzen und je nach Modellfunktion als Referenz einsetzen. Solche Vorlagen helfen dabei, die Konsistenz zu wahren, können aber nicht garantieren, dass jede Einstellung bis ins letzte Detail identisch ausfällt.

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